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Kleine Nachlese….

Ich habe heute mal bei allen Tagesetappen die GPS Daten hinzugefügt. So kann man nun in der Karte den Verlauf der Tagestour sehen.

Kleine Statistik:

  • 14 Tage
  • 4950 km
  • 260 Liter Benzin
  • 21 mal tanken
  • das heißt, 5,3 l / 100 km Durchschnittsverbrauch
  • 2 (eigentlich 3) Stürze
  • 8 Grenzüberschreitungen, die sich aber kaum bemerkbar machen, da ich ja innerhalb der EU blieb und somit keine Kontrollen stattfanden
  • Schäden:
    • rechter Spiegel, Glas gesplittert (ein deutlicher Hinweis, dass Klappspiegel angebaut werden sollten, was auch schon in Arbeit ist)
    • kleine Schrammen an rechter Seitenverkleidung und Motorschutzbügel (der lässt sich aber leicht überlackieren)
    • an einem Koffer Haltenase des Befestigungsmechanismus abgebrochen (muss mal recherchieren ob es da Ersatz gibt edit: Krauser angeschrieben, warte auf Antwort)
    • Habe heute Antwort von Krauser erhalten. Sie schicken mir zwei Ersatzteile kostenlos zu. Das nenne ich doch mal guten Service :mrgreen:

Und hier mal ein kleines Video welches die Reise im „Zeitraffer“ zeigt. Leider stehen bei einigen Sequenzen die Bilder schief da sich das Objektiv der Action Cam verdreht hat (eigentlich eine tolle Funktion, nur leider stand die nicht in der Bedienungsanleitung daher fiel mir das erst zu spät auf):

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=3-6iARoHZuA[/youtube]

Hier die GPS Tracks der Tour zum Download:

Als GPX Datei:
[download id=“1″]

 

Für Google Earth:
[download id=“2″]

Daugavpils – Vilnius ca. 200 km Im Tiefflug nach Litauen

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Wie üblich, hatte es nachts geregnet. Morgens allerdings hörte auch diesmal der Regen auf. Nach einem durchaus gutem Frühstück machte ich mich startklar. Ich entschied mich erst mal gegen das Ganzkörperkondom, was aber durchaus eine zu optimistische Entscheidung war. Später musste ich dann wieder auf der „Autobahn“an eine Bus Haltestelle und mir den Gummi überziehen.

Das morgendliche anziehen der Klamotten ist mittlerweile auch schon zum Ritual geworden. Wichtig ist dabei, alles möglichst ruhig und gelassen anzuziehen. Das hat so eine gewisse Art von Entspannung und Kontemplation .

Als Tagesziel für heute hatte ich mir Vilnius vorgenommen. Noch vor neun kann ich los und da die Straße, trotz späteren Regengüssen, sehr gut war, konnte ich mal richtig drauf losfahren. Heute war mal nichts mit unbefestigten Pisten. Durchweg bestens asphaltierte Straße. Ich gebe zu, ich fuhr nicht so ganz nach Vorschrift…… Aber die anderen auch!! Hin und wieder dann eine Polizei Kontrolle. Aber wie von Anfang der Reise an wurde ich immer von entgegen kommenden Autos per Lichthupe gewarnt. Auch sonst interessierten sich die Polizisten nicht weiter für mich. Eher grüßten sie noch freundlich.

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Tallinn – Saka, ca. 290 km. Toll, toll, toll…

Erst mal begann der Tag nicht so gut. Der beim Sturz abgegangene Koffer wollte nicht halten. Der Verriegelungshaken war abgebrochen. Warum auch immer es noch zwei Tage gehalten hatte, heute ließ er sich nicht einrasten. Kurz entschlossen behob ich das Problem mit zwei Spannriemen (gut wenn man alles dabei hat) die sollten auch nur verhindern, dass der Koffer aus der Führung springt. In der eigentlichen Halterung saß er ja fest. Und schon könnte es losgehen. Ich hatte mir vorgenommen heute bis zum Peipus See zu kommen.

Aber vorher wollte ich noch die unendlich vielen Zacken der estnischen Nordküste abfahren. Es empfing mich ein stürmischer, böiger Wind, der mich im Laufe des Tages noch oft in die Schräglage zwingen sollte. Am Anfang war es noch nicht so schön. Zu viel Häuser, zu wenig Landschaft. Aber dann…… Kap für Kap wurde es immer schöner.

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