Archiv für den Monat: Juli 2013

Reise zu den Polen Tag 7 – Finale

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So langsam muss ich auch wieder in Richtung Heimat….

Da ich schon gern noch mindestens einen Erholungstag haben möchte, bevor es wieder an die Arbeit geht, entscheide ich mich schon heute Abzureisen. Günther und Ineza werde ich leider sowieso nicht mehr treffen können.

Gestern hatte ich noch etwas Service am Bike machen müssn. Kette spannen usw.. Dabei stellte ich fet, dass von meinem Scotoiler die kleine Düse abgebrochen ist, welche das Öl auf die Kette leitet. Die war nun inzwischen knochentrocken. Später holte ich dann in einem Laden für Tleintrekker und Rasenmäher eine Dose Kettenspray und brachte das wieder in Ordnung. Leider war ich mit dem spannen der Kette etwas zu vorsichtig und so stellte sich nach etwa 400km ein übles Geräusch ein welches mir dringenden Nachholbedarf signalisierte. Zudem ist der Kettenstz jetzt schon über 30 000 km teils mit viel Gepäck gelaufen und hat schon arg gelitten. Da hieß es dann unterwegs nochmals rechts ran und nachspannen.

Ursprünglich wollte ich auf dem Rückweg noch durch Wroclaw. Aber ich hatte schon längst auf der Tour bemerkt das ich auch diesmal mehr für Straßen, Feldwege und Landschaft zu begeistern bin als für Sight Seeing.

Also wurde kurzerhand im navi die Route nochmal nachbearbeitet. Was es bedeuten kann, wenn man dannbeim speichern der Route die Option „kürzere Strecke“ wählt, sollte ich noch erfahren.

Uschi aus dem Navi gab sich wirklich Mühe diese Vorgabe umzusetzen. Was dazu führte, dass ich immer wieder auf schmalste Sträßchen oder über teils sandige, teils schlammige Feldwege und Schotterpisten geführt wurde.

Mir war das ja nur Recht. Obwohl es immer wieder zu merkwürdigen Situationen kam. So guckten die Anwohner meist ziemlich verdutzt wenn ich mit stoischer Gelassenheit meine Fuhre in ebensolche Wege lenkte. Ich möchte nicht wissen, was die sich von dem dusseligen Deutschen, der die Wege nicht kennt, gedacht haben. Vor lachen fats vom Bike gefallen bin ich dann als ich wieder einen völlig mit Büschen bewachsenen Weg entlang fuhr und plötzlich vor einem alten Mann der Beeren pflückte mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht aus dem Gebüsch brach. Große Augen… ganz große Augen!!

Insgesmt also wieder eine sehr unterhaltsame und landschaftlich aufregende Fahrt.

So langsam kam ich dann auch in die Nähe der Grenze und überlegte ob ich noch in Polen oder doch in Deutschland übernachten wollte. Ich hatte aber auch keine Lust morgen noch allzu weit fahren zu müssen.

Also doch eher in D schlafen. Ds Navi zeigte mir einen Campingplatz in Niesky an, der an meiner Route lag. Okay.

Aber irgendwann, als nur noch etwas mehr als 300km Restrecke angezeigt wurden, entschied ich mich gleich nach Hause durchzufahren. Kurz vor der Gernze noch ein kräftiger Imbiss. Eine der typischen Kielbasa (grobe Bratwurst nach Art einer Krakauer, vom Grill) in einer „Bar“ (einem typischen kleinen Imbiss) an der Bundesstrasse machte mich wieder fit für das was noch kommen sollte.

Nahdem ich dann in Görlitz über die Grenze gefahren war, sagte ich dem Navi es solle mich auf direktem Wege (aber ohne Autobahn!) nach Hause bringen und ab ging die Psot. 21:38 Uhr vorraussichtliche Ankunftszeit klang doch schon mal gut.

Leider wurde es doch um einges später, da ich immer wieder auf Umleitungen gezwungen wurde und noch die Kette in Ordnung bringen musste.

Aber immerhin. 22:15 Uhr war ich dann da. Mit schmerzendem Allerwertesten aber erstaunlich munter.

Satte 640 km Tagesstrecke und das nicht nur auf Bundesstrasse sonderm zum großen Teil auf anstrenegenden Wegen und Nebenstraßen.

Über 11h im Sattel mit nur wenigen Pausen. Nix für Sissybiker 😉

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Die Spuren der letzten Woche sind der „Dicken“ deutlich anzusehen.

Reise zu dem Polen Tag 6

Der Morgen bescherte mir pralle Sonne und einen Platten Vorderreifen.
Auch wenn mich die Sonne arg ins schwitzen brachte, War ich über sie doch froh.

Über den Platten aber überhaupt nicht.

Nach dem Frühstück pumpte ich das vor zwei Tagen gekaufte Pannen Spray in den Reifen und war heilfroh das die Luft erst mal hielt.
Nun wollte ich aber doch einen neuen Schlauch. Bei einer nahe gelegenen Kfz Werkstatt konnte man mir auch sagen wo die nächste Motorrad Werkstatt ist. Zum Glück nicht mal einen km weiter. Da wurde ich freundlich in Empfang genommen und für gerade mal 80 Zloty bekam ich einen neuen Schlauch nebst gründlicher Untersuchung des Mantels und auswuchten des Rades. Top!

Nun konnte ich mein Zelt abbauen und mich auf den Weg machen.

Und ,um es vorweg zu nehmen. Der Tag bot mir vor allem zwei Dinge:

Kurven, Kurven, Kurven….
Landschaft, Landschaft, Landschaft……

Zunächst ging es nach Novy Sac. Auf dem ersten 15 km gab es richtige Serpentinen und Spitzkehren. Nur konnte ich mich da kaum austoben da überall jede Menge „Bikertod“ lag. Rollsplitt! Und das vor allem in den Kurven. Sehr heikel.

Hinter Novy Targ schickte mich Uschi dann über eine Nebenstraße. Erst hatte ich schon etwas Bammel. Die Erfahrung mit Abstechern halt. Aber das hier war eine tolle Strecke. Immer wieder ganz enge Asphalt Sträßchen mit gefühlt tausend Kurven und kehren. Ein Genuss. So richtig toll wurde es dann als ich eine Bergstraße die gerade kaum mehr als einspurig War in unendlich vielen 180 Bis 270 Grad Kurven und Windungen hoch fuhr. Da lachte das Biker Herz.

Und ebenso schnell rutschte es in die Hose als hinter einer solchen Kurve plötzlich eine Schafherde die Straße blockierte. Gute Reaktion und gute bremsen. Uffz.
Zu alledem kam hin und wieder mal ein Traktor aus einem Seitenweg ohne sich um den restlichen Verkehr zu kümmern. Richtig. Die anderen bremsen ja schon.
Und doch oder gerade deswegen machte es richtig Spaß.

Novy Sac könnte mich nicht so recht beeindrucken. So fuhr ich gleich weiter.
Gestern Abend hatte ich mir eine Route über die Dörfer auf Nebenstraßen zurecht gebaut. Die sollte sich als absoluter Glücksgriff entpuppen. Immer wieder ging es auf engen aber landschaftlich und fahrerisch wunderschönen Straßen dahin. Und immer wieder Kurven über Kurven. In einem Ort ging es über mindestens sechs oder sieben S Kurven von oben nach unten. Das war wie Riesenslalom. Immer wieder kleine idyllische Dörfer. Und vor allem kaum Verkehr.
Die Idylle nahm dann nur leider ein jähes Ende aus ich bei Skawina auf die Hauptroute nach Katowice kam. Ab hier War ich wieder auf Bundesstraße und so ging es auch mehr oder weniger gut voran. Die restlichen Kilometer nach Katowice waren dann auch mehr Frust als Lust. Und auch heute kam ich kurz vor dem Ziel in einen kleinen Schauer. Und wieder war alles vorbei bevor ich ankam. Diesmal fuhr ich aber erst mal zu einer Drogerie und kaufte mir Autan. Die Mücken warteten ja schon auf mich. Am Platz War ich ja noch bekannt und ich konnte mir auch wieder die Parzelle von gestern aussuchen. Zelt aufbauen, duschen. Essen gehen.

Nicht so einfach.
Die beiden Ristorante am Platz hatten alle geschlossene Gesellschaft. Zum Glück hab es einige hundert Meter weiter ( Brutalst weit laufen! ) noch eine kleine Gaststätte im Park wo ich, wieder einmal, Pizza bekam.
Und auf dem Rückweg zum Platz konnte ich noch einen schönen Sonnenuntergang über dem See genießen.

Der Rest ist auch schon Routine.
Bericht schreiben,
Bierchen trinken,
Mücken erschlagen.

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Reise zu den Polen Tag 5

Dank Ohropax, hatte ich trotz Autobahn Lärm relativ gut geschlafen und wurde von der Sonne geweckt.
Die Mücken hatten gestern ganze Arbeit geleistet. An den Aren, im Gesicht und vor allem auf dem rücken hatte ich teils riesige beulen. Verdammte Viecher.
In der Rezeption erfuhr ich das es nichts mit Brötchen würde. Hier gab es schlicht gar nichts zu kaufen.
Also griff ich auf meine Reserven zurück und begnügte mich mit Müsli und Kaffee.

Bei bestem Wetter und eitel Sonnenschein verliess ich die Stadt und fuhr in Richtung Krakau. Erst mal war es nicht so berauschend. Viel Verkehr auf einer Art Bundesstraße. Aber als ich mich dann gen Süden wendete, wurde es langsam angenehmer. Die Strasse wurde schmaler und kurviger.
So richtig schön hatte ich es dann als ich bei Sucha Beskidzka in Richtung Zywiec abbog. Die Uschi im navi schickte mich immer wieder über Kleine Nebenstraßen . Da macht das fahren richtig Spaß .
Zywiec ist ein nettes Kleines Städtchen mit einem schönen historischen Stadtkern Und einem Marktplatz an dem ich mir erst Mal einen Kaffee gönnte . Die Brauerei sah ich mir aber nicht an, Auf mich wartete janoch Zakopane .
Uschi aus dem Navi meinte es nun richtig gut mit mir . Sie schickte mich auf sehr schmale Und teils auch echt steile Sträßchen in die Berge . Und in denen war ich nun tatsächlich endlich angekommen . Jetzt Wurde es So richtig toll .Einfach nur herrlich .
Und als dann Loreen ihr „Euphoria“ in meinen Helm jubelte ,ging es auch mit mir So richtig durch. Aber es kam Noch besser .
Es wurde immer steiler und aus den schmalen Sträßchenwurde ein schotter- Und später ein anspruchsvoller sehr Steiniger ,Zudem noch teils extrem steiler Weg . Ich War ebenso begeistert Wie ich froh War, das meine Koffer nun richtig fest an der Maschine hingen . Das solche Wege im Navi als reguläre Straßen geführt Werden, ist Schon abenteuerlich . Da Kommt man nur mit guten Allrad Fahrzeugen oder mit der Transalp durch . Und dann ging es wieder ‚in einen Feldweg . Der verschwand dann aber an einem Hang im Gras Und Gestrüpp . Keine 200 m Weiter Konnte ich die Fortsetzung sehen . Ich Liess es auf einen Versuch ankommen . Endete dann aber 50m weiter seitlich am nach Rechts abfallenden Hang stehend . Rückzug ! Leichter gesagt als getan! Wenden in 20 Zügen mit dem Vorderrad Hangaufwärts Und Ständig durchdrehendem Hinterrad . Bloß nicht Kippen ! Erst Recht nicht hangabwärts ! Und bloß nicht rutschen ! Nach dieser Wende War ich Schon mal vollkommen naß. Jetzt noch die 50 m Zum Weg zurück . Bergauf ,am Hang und im rutschigen Gras . Nur eine schmale Spur half etwas. Bis das Hinterrad abrutschte . Und jetzt Kam der große Moment meiner neuen Stoßstange . Mit reichlich Kraftaufwand hob ich die Maschine Wieder In die Spur . Irgendwie Kam ich dann auch wieder in den Sattel . Noch einige Male mit Gas und Kupplung spielen . Und ich war wieder auf dem Weg . Also eine Alternativ Route gesucht Und weiter . Bevor ich dann endgültig auf die reguläre Straße nach Zakopane Kam ,schickte Uschi mich noch in einige Sackgassen .Aber immer mit viel Erlebniswert . Aber auch die Straße nach Zakopane hatte es in sich . Herrliche Kurven und sogar Serpentinen mit einigen Spitzkehren. Dabei fuhr ich immer einen Gewitter hinterher . Bis Zakopane nasse Straße Und dunkle Wolken vor mir . Aber kein Tropfen Von oben .

Der Baustil der Häuser hatte sich schon seit einer Weile grundlegend geändert . Besonders schön fand ich einen Ort Kurz vor Zakopane in dem der allergrößte Teil der Häuser Blockhäuser waren .

Zakopane selbst enttäuschte mich erst mal . Ein gewaltiger Rummel . Touristen Attraktion halt. Beim Zeltplatz im Ort empfing mich ein äußerst Übel gelaunter Alter . Das und die merkwürdigen Gestalten die hier herumliefen liessen mich sofort wieder auf den Bock steigen und das Weite bzw . einen anderen Zeltplatz suchen .
Und mit Camping Ustup fand ich dann einen winzigen aber sehr gemütlichen .

Der Rest ist eigentlich schon Routine .

Zelt aufbauen ,duschen,Essen gehen ,Bierchen trinken…….

Bilanz des Tages : ca.280 km Jede Menge Schweiß und Spaß !

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Reise zu dem Polen Tag 4

Also wenn nicht mal mehr Ohropax hilft, dann bekommt die Formulierung “ verkehrsgünstig gelegen“ eine sehr praktische Bedeutung .
Ich hatte nicht nur schlecht, sondern fast gar nicht geschlafen.

Wenigstens gab es heute morgen frische Brötchen und einen Pfannkuchen zum Frühstück.

Gestern hatte ich noch mit Günter telefoniert. Leider gab es sehr schlechte Neuigkeiten. Sein Onkel liegt im Sterben und er weiß noch nicht wann er aus Bayern weg kann. Familie geht vor. Das sagte ich ihm und auch das ich mir schon was für die Zeit hier ausgedacht habe.

Nur mein Gepäckträger. Da sollte er mir doch helfen. Und natürlich kannte er die richtigen Leute. Eine Werkstatt für Geländewagen in Katowice. Und da sollte ich mich an Biga wenden. Der würde auch Deutsch sprechen.

Ein Unglück kommt aber selten allein. Und so Stelle ich erst mal fest, da ich vergessen hatte bei meinem schönen neuen Handy mit dem schönen neuen Vertrag und SIM Karte, die Pin zu ändern. Und zack, schon War die Karte gesperrt. Nur gut, das ich noch das alte mit hatte. Aus Erfahrung zumindest etwas vorsichtiger geworden. Siehe Tour Brandenburg 2007.

Egal. Die Sonne lacht. Also ab nach Katowice.
Die Werkstatt war schnell gefunden (Dank navi). Und Biga und dieJungs begrüßten mich sehr nett. Günter hatte mich schon angekündigt. Ich war bei den absoluten Experten für Offroad Fahrzeuge gelandet. Biga sah sich die Bescherung an und dann wurde erst mal alles abgebaut. Meinen Vorschlag mit dem Bügel zur Verstärkung fand er gut. Größtes Problem War allerdings das dünne Metall des Trägers und die dafür sehr dicke Beschichtung mit Plastik. Das musste erst mal mühsam an allen zu schweißenden stellen entfernt werden. Dann wurde noch der Bügel gebogen und angepasst. Nun noch alles zusammen geschweißt. Auch auf der rechten Seite war der Träger an der selben Stelle schon angebrochen. Biga sagte es wäre vor allem eine ungünstige Konstruktion. Wenn dann noch etwas Last dazu kommt bricht das früher oder später zwangsläufig. Also wurdeauch dort nochetwas nachgebessert . Dann wurde alles noch lackiert und wir konnten das Meisterwerk anbauen.

Ich war begeistert. Super stabil! Das hält auf jeden Fall. Biga war eher weniger begeistert. Stabil ist es. Aber die Schweißnähte gefielen ihm gar nicht. Perfektionisten sind sie ja dort.

Ich unterhielt mich dann mit Hilfe von Biga noch ausgiebig mit den Jungs. Die haben alle reichlich Rallye Erfahrung. Paris-Dakar, Silk Road , Dresden Breslau und vieles mehr. Entweder selbst gefahren oder als Techniker dabei gewesen. Schon toll.

Dann bekam ich noch eine Führung durch die Werkstätten. Da standen echt tolle Autos die gerade komplett umgebaut oder überholt wurden. Ein Iveco Bus der zum super wüsten mobil umgebaut wird. Als Wohnwagen mit extremer Geländegängigkeit.
Ein Land Rover der komplett neu aufgebaut wird.
Biga nahm mich mit hinunter in die Grube um mir zu zeigen was da unten alles toll und neu gemacht wurde. Sie sind und können stolz sein auf die Arbeit die sie da machen.
Jan. Das wäre echt was für dich!
Dann bekam ich noch die Motorräder zu sehen. Eine komplett umgebaute Ducati Monster. Wow. Was für ein Sound! Und noch einige Cross Maschinen. Vor allem die KTM ließ mir das Wasser auf der Zunge zusammen laufen. Ganz, ganz böses Spaß mobil für extremes Gelände. Dann kam noch der fachliche Smalltalk in dem ich noch einige nützliche Tips auf dem Weg bekam.
Gute vier Stunden Arbeit und eine Stunde sehr nette Gespräche, für 200 Zloty = ca. 50 Euro. Das war es alle mal Wert.

So nun aber ab auf den Zeltplatz.
Camping Nr. 215. Günter und der ADAC Camping Führer hatten schon gesagt das er direkt an einer Autobahn liegt. Von wegen Schallschutzwand. ?… Die nützt gar nichts. Noch eine Nacht mit Ohropax 🙁 Der Platz an sich ist wirklich Top. Nur der Lärm!
Und zu allem Überfluss gab es auch kein Wasser. Havarie.
Ich hatte inzwischen einen Mords Hunger und wahnsinns Durst. Nur leider hatten die beiden Restaurants vor der Tür auch kein Wasser und verwiesen mich der Tür.
Da blieb mir nur übrig mich auf die Maschine zu steigen und das navi nach einem Fresstempel zu befragen. Und so landete ich in einer gemütlichen Pizzeria. Auf die Frage der Kellnerin ob es wirklich die große Pizza Diavolo sein soll, hätte ich besser reagieren sollen. Sie war dann so groß wie ein Wagenrad und nicht mal ich hatte eine Chance sie zu schaffen. Aber dafür war sie extrem lecker.
Auf dem Rückweg deckte ich mich noch mit Bier und Wasser ein.

Inzwischen gingen auch die duschen auf dem Platz wieder und ich kann zu meiner Erfrischung und konnte etwas Wäsche waschen.
Zu dem Lärm der Autobahn gesellte sich nun auch noch der von kleinen Motorsportflugzeugen von direkt nebenan gelegenen Sportflugplatz,. Dazu dann noch tausende Kampf Flieger die es alle auf mein Blut abgesehen haben. Mücken ohne ende. Ich Versuche Alles. Reibe mich sogar mit Benzin ein. Nichts hilft. Also bleibt nur die Flucht ins Zelt.
Da genieße ich nun das leckere bittet aus Zywiec und habe gerade beschlossen morgen nach Zywiec zu fahren.
Dann noch Zakopane?
Schaun mer mal….

Heute mal nur 115 km

Ach ja. Habe ich schon erwähnt, dass ich nun hinten eine Stoßstange habe?
Netter Nebeneffekt.

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Reise zu den Polen Tag 3

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Gut geschlafen, ist schon mal die halbe Miete.
Und das hatte ich.
Dank des freien WLAN im Hause, könnte ich noch einiges meiner e Post erledigen und mit Freunden und Familie chaten.
Auch heute War ja alles andere als Hektik angesagt.

Die Wirtin (die übrigens zum Glück sehr gut deutsch sprach) sagte mir immer wieder, ich solle nur ruhig machen und so lange bleiben wie ich möchte.

Das Frühstück War, wie versprochen, reichlich und sehr gut. Auch und vor allem das Rührei. Dazu gab es typisch polnisch türkischen Kaffee. Kein Kommentar!
Ich nuzte dann die Ruhe um meine Technik am Mopped nochmal etwas fester zu verzurren. Die ganze Zeit turnen kleine Kätzchen und der Bernhardiner um mich herum. Und die niedliche und sehr muntere Mischlings Hündin mit drei Beinen War im Haus immer für eine Streicheleinheit zu haben. Dazu dann noch die Pferde. Ich War wirklich auf der Bonanza Ranch.

Auch heute kam ich erst nach elf vom Hof. Und musste mich echt zusammen reißen, da ich ja nur Straße fahren durfte. Ich wollte aber auch wirklich nicht riskieren einen Koffer aus dem Dreck ziehn zu müssen. Leider hatte ich aber bei meiner Planung übersehen, dass die Route sehr häufig auf stark befahrenen Hauptstraßen, nach Art einer Bundesstraße verläuft. Auch wenn nicht gerade allzu viel los War, gingen mir die verrückten polnischen Raser und Drängler extrem auf die Nerven. Mit 70-80 km/h durch die Ortschaften und egal wo und egal wie, es muss überholt werden. Und koste es das eigene, oder besser noch das Leben eines anderen. Furchtbar.
Da ich es ja nicht eilig hatte und definitiv nicht mit der polnischen Polizei zu tun bekommen wollte, hielt ich mich an die Limits und war damit auch schon der Staatsfeind Nummer 1 auf Polens Straßen.
Mir doch egal!
Immer noch besser als teuer abkassiert zu werden.

Aber immer wieder kam ich auf kleine Nebenstraßen und konnte mir die schöne Landschaft und die kleinen Dörfer ansehen. Die Waldwege links und rechts lockten verführerisch um auf Ihnen kleine Abenteuer zu erfahren.
Aber ich blieb eisern. Heute nicht! Vielleicht morgen, ohne Gepäck. Und vielleicht kann ich mit Günthers und Inezas Hilfe Alles reparieren und die Träger stabil genug für solche Ausflüge machen um auf dem Rückweg wieder spielen zu können.

Ca. 90 km vor Katowice fand ich dann doch auch mal einen Campingplatz. In der Nähe von Bakow.
Einen sehr schönen, noch dazu. Mit Freibad und bester Ausstattung.
Und was die Preise angeht, jetzt bin ich wirklich in Polen.

Camping inklusive duschen soviel ich will 4, 50 Euro
Großer Pott Suppe mit Würstchen 1, 50 Euro
Schnitzel mit Pommes und Salat 4 Euro
Und ein leckeres polnisches Bier Tyskie 1, 30 Euro.
Da kannste echt nich meckern!

Und so wundert es kaum, dass der Platz richtig voll ist. Ein buntes Völkchen treibt sich hier herum. Wohn (wagen) burgen aus ganz Europa. Unter Franzosen, Holländern , einigen Polen und anderen bin ich dann auch wieder mal der Exot mit meinem Motorrad mit den großen koffern und dem kleinen Zelt.
Jetzt genieße ich aber erst mal Bier und Abendessen.

Morgen dann Günther, Ineza und Katowice.

Tageskilometer etwa 250 (nur)

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Reise zu den Polen Tag 3

Gut geschlafen, ist schon mal die halbe Miete. Und das hatte ich. Dank des freien WLAN im Hause, könnte ich noch einiges meiner e Post erledigen und mit Freunden und Familie chaten. Auch heute War ja alles andere als Hektik angesagt. Die Wirtin (die übrigens zum Glück sehr gut deutsch sprach) wahre mir immer wider, ich solle nur ruhig machen und so lange bleiben wie ich möchte. Das Frühstück War, wie versprochen, reichlich und sehr gut. Auch und vor allem das Rührei. Dazu gab es typisch polnisch türkischen Kaffee. Kein Kommentar! Ich nuzte dann die Ruhe um meine Technik am Mopped nochmal etwas fester zu verzurren. Die ganze Zeit turnen kleine Kätzchen und der Bernhardiner um mich herum. Und die niedliche und sehr muntere Mischlings Hündin mit drei Beinen War im Haus immer für eine Streicheleinheit zu haben. Dazu dann noch die Pferde. Ich War wirklich auf der Bonanza Ranch. Auch heute kam ich erst nach elf vom Hof. Und musste mich echt zusammen reißen, da ich ja nur Straße fahren durfte. Ich wollte aber auch wirklich nicht riskieren einen Koffer aus dem Dreck ziehn zu müssen. Leider hatte ich aber bei meiner Planung übersehen, dass die Route sehr häufig auf stark befahrenen Hauptstraßen, nach Art einer Bundesstraße verläuft. Auch wenn nicht gerade extrem viel los War, gingen mir die verrückten polnischen Raser und Drängler extrem auf die Nerven. Mit 70-80 km/h durch die Ortschaften und egal wo und egal wie, es muss überholt werden. Und koste es das eigene, oder besser noch das Leben eines anderen. Furchtbar. Da ich es ja nicht eilig hatte und definitiv nicht mit der polnischen Polizei zu tun bekommen wollte, hielt ich mich an die Limits und war damit auch schon der Staatsfeind Nummer 1 auf Polens Straßen. Mir doch egal! Immer noch besser als teuer abkassiert zu werden. Aber immer wieder bekannte ich auf kleine Nebenstraßen und konnte mir die schöne Landschaft und die kleinen Dörfer ansehen. Die Waldwege links und rechts lockten verführerisch um auf Ihnen kleine Abenteuer zu erfahren. Aber ich blieb eisern. Heute nicht! Vielleicht morgen, ohne Gepäck. Und vielleicht kann ich mit Günthers und Inezas Hilfe Alles reparieren und die Träger stabil genug für solche Ausflüge machen um auf dem Rückweg wieder spielen zu können. Ca. 90 km vor Katowice gäbe ich dann doch auch mal einen Campingplatz. In der Nähe von Bakow. Einen sehr schönen, noch dazu. Mit Freibad und berate Ausstattung. Und was die Preise angeht, jetzt bin ich wirklich in Polen. Camping inklusive duschen soviel ich will 4, 50 Euro Großer Pott Suppe mit Würstchen 1, 50 Euro Schnitzel mit Pommes und Salat 4 Euro Und ein leckeres polnisches Bier Tyskie 1, 30 Euro. Da kannste echt nich meckern! Und so wundert es kaum, dass der Platz richtig voll ist. Ein buntes Völkchen treibt sich hier herum. Wohn (wagen) burgen aus ganz Europa. Unter n Franzosen, Holländern , einigen Polen und anderen bin ich dann auch wieder mal der Exot mit meinem Motorrad mit den großen koffern und dem kleinen Zelt. Jetzt genieße ich aber erst mal Bier und Abendessen. Morgen dann Günther, Ineza und Katowice. Tageskilometer etwa 250 (nur) — Diese Nachricht wurde von meinem Android-Mobiltelefon mit K-@ Mail gesendet.