Archiv der Kategorie: Technik

Zeltsgestänge oder andere lange Gegenstände unterbringen

Auf meiner Baltikum Tour sah ich an einer Africa Twin eine sehr interessante Variante um lange dünne Gegenstände (in dem Fall eine Angel) gut unterzubringen.

Dort wurde einfach normales PE Abflußrohr mit den entsprechenden Muffen zusammengebaut und hinter dem linken Kofferträger angebracht. Ich hatte schon lange nach einer solchen Möglichkeit gesucht um Zeltgestänge und lange Montiereisen zu verstauen.

Nun habe ich mir das ebenfalls selbst gebastelt und zeige hier mal meine Ergebnisse.

Inzwischen hat sich diese Konstruktion auf mehreren Touren und auch in rauem Gelände hervorragend bewährt. Die Materialkosten lagen bei nicht mal 15,-€.

Photos:

Licht im Koffer !?

Gerade auf langen Touren kommt auch bei mir inzwischen eine ganze Menge Multimedia-, Elektronik- und Internettechnik mit auf die Reise. Tablet, Kamera, Handy usw., usw…..

Als passionierter Zeltenthusiast habe ich dann auch in den seltensten Fällen am Ende des Tages eine Steckdose zum laden der Geräte zur Verfügung. Tagsüber ist die Bordstekdose am Lenker und das laden der Geräte im Tankrucksack nur bedingt praktikabel und über Nacht nur aus der Batterie zu laden ist mir doch zu riskant (mag 100 mal gut gehen, aaaber…).

Nachdem ich mir nun endlich mal ein Paar Alukoffer (von G+G Gepäcksysteme ) zugelegt habe, konnte ich mich der Umsetzung einer schon lange gehegten Idee widmen.
Strom im Koffer 🙂

Um es auch gleich ganz richtig zu machen, habe ich mich für das Adapter System von SW-Motech entschieden.

Mit dem TANKRUCKSACKANSCHLUSS/SAE , welcher eine Wasserdichte Durchführung des Kabels ohne aussen baumelnde Kabelage ermöglicht.
Dann noch eine Bordnetzsteckdose (direkt an Batterie aber mit Sicherung) am Heckgepäckträger angebracht.

Dazu die passenden Kabel mit Norm Bordnetzstecker (ca. 50cm Kabel) und die EURO-BORDSTECKDOSE/SAE geholt.
Für den TANKRUCKSACKANSCHLUSS/SAE die nötigen Löcher gebohrt und diesen dann mit Silikon Dichtmasse eingeklebt und verschraubt. So bleibt das ganze auch schön dicht.

Nun kann man im Koffer nach Bedarf die Steckdose anschließen
oder sie abnehmen um nicht beim beladen am Kabel hängen zu bleiben.
Das ganze sieht dann komplett verkabelt wie unten aus.
Insgesamt eine (finde ich) ziemlich saubere, wasserfeste und robuste Lösung um die (auch mehrere) Geräte während der Tour im verschlossenen Koffer laden zu können.

Bei Pausen und Tankstopps muss man nicht die Kabel abziehen bzw. kann den Tankrucksack mitnehmen während die Hardware weiter geladen werden kann.

Ist sicher nicht die große Entdeckung, bzw. Innovation. Aber vielleicht findet es der eine oder andere ja interessant und hilfreich 🙂

 

Photos:

 

Handschützer von Acerbis – Was nicht passt……

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Kaelbchentreiber, aus dem Forum der Transalpfreunde Deutschland e.V. bat mich, ihm doch mal einige Infos und Photos zum Anbau der Acerbis Handschützer an meiner Transalp zukommen zu lassen.

Wird hiermit gern erledigt. Um es vorweg zu nehmen…. Es war ein absoluter Kraft- und Bastelakt. 🙄

Inzwischen hat mich TransalpBiker vom o.g. Forum darauf hingewiesen, das so radikale Methoden eigentlich gar nicht nötig sind. Allerdings sind an meiner Transe (durch den Vorbesitzer) die Heizgriffe von Saito verbaut die ca. 2,5 cm breiter als die Originalgriffe sind. Dadurch wird es für die Handschalen recht eng und ich musste somit nachhelfen.

Demnächst fliegen die Heizgriffe aber runter. Sie funktionieren sowieso nicht mehr.  Falls ich dann wieder welche draufmache (ich fahre auch im Winter wenn es die Strassen zulassen) dann werden es die Griffe von Oxford. Die sind in vier Stufen verstellbar und deutlich schmaler.

Die Original Transalp Handschützer bieten zwar einen ausgezeichneten Wetterschutz. Aber der mechanische Schutz bei einem Sturz ist doch sehr beschränkt. Vor allem Brems- und Kupplungshebel sind da hoch gefährdet abzubrechen. Ausserdem sahen die weißen „Mickey Mouse Ohren“ an meiner Transe auch sehr „gewöhnungsbedürftig“ aus.

Auch wenn die Teile „universell“ passen sollen, war erst mal eine Menge Arbeit und das ausarbeiten einiger Aussparungen an den Teilen nötig.

Das Anbauset bedurfte einiger Nacharbeit um hier der Sache Halt zu verleihen.

Anbauset Acerbis Handschalen Foto Quelle: www.Louis.de

Zuallererst musste ich die Metallkoni, die in das Lenkerrohr geschoben werden sollten, auf den richtigen Durchmesser herunterfeilen. Mein (ich nehme mal an Original PD10) Lenker ist im inneren leicht konisch. So passten die Teile nur auf den ersten zwei Zentimetern. Ich feilte die Teile aber nur soweit dünner wie es unbedingt erforderlich war. Dann verband ich die beiden Koni mit der zugehörigen Schraube. und trieb sie auf Press mit einem Gummihammer und Holzstück soweit in das Lenkerende, dass das äussere gerändelte Teil plan mit dem Lenkerende abschloß bzw. Rechts noch genug Platz blieb um dem Gasgriff ausreichend Spiel zu lassen.

Die Halteschellen musste ich erst sehr weit aufbiegen um sie über den Lenker zu bekommen und dann mit einer Wasserpumpenzange sehr fest zusammenbiegen damit die beiliegenden Schrauben in der Länge passten.

Links musste die Schelle leicht nach unten gedreht werden, damit die Handschale unterhalb der Kupplungsarmatur Platz findet.

Der Choke Hebel steht nun etwas „nackt“ da, da ja die Ummantelung durch den passenden Originalhandschutz fehlt. Er hat jetzt auch nicht mehr die durch Reibung erzeugte Positionstandhaftigkeit und muss nun mit dem Zeigefinger gehalten werden (dürfte im Winter recht nervig werden).

Rechts war es erforderlich zum einen den Kill/Anlasser- Schalter und die Bremsarmatur gegeneinander zu vertauschen, um Platz zu gewinnen. D.h. der Kill/Anlasser-Schalter rückt nach innen und die Bremsarmatur an den Gasgriff heran.

Zum anderen musste ich aus der Handschale eine Aussparung ausschneiden, um Platz für den Bremsflüssigkeitsausgleichbehälter und die Bremsleitung zu bekommen.

Und hier noch in Seitenansicht:

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Die untere Bohrung und Aufnahme für die Befestigungsschraube fällt dadurch weg da hierfür schlicht kein Platz mehr war.

Die ganze Halteschale muss nun mit Druck und Zug um den Ausgleichsbehälter gewunden werden.

Dabei ist es vor allem wichtig darauf zu achten, dass der Handbremshebel Spiel hat und nicht an der Handschale reibt. Das würde zum feststellen der Bremse führen.

Obwohl der Kunststoffsteg auf der rechten Seite gar nicht mehr so stark erscheint, hat der Handschutz schon einige Stürze aufgrund der hohen Schlagzähigkeit des Materials überstanden und meine Handbremsarmatur zuverlässig geschützt.

Insgesamt bin ich mit der Optik und vor allem der Stabilität der Handschalen sehr zufrieden.

Da der Anbau beim ersten mal nach der „Try and error“ Methode ablief, wird es beim nächsten mal sicher deutlich besser aussehen.

Und vor allem bei euch, da ich hoffe mit meinen Bildern und Hinweisen etwas helfen zu können.

Na dann.

Hobbys, Tipps, selbst gemacht :mrgreen:

Platz unter der Gepäckbrücke für Kleinkram nutzen

Ebenso preiswert wie gut:

Heute bei REWE (gibt es mit Sicherheit auch woanders) eine 16 x 16 x 6 cm Frischaltedose von emsa , mit Lockverschluß geholt. Kostet dort 3,99 €.
Die Box klemmt von sich aus schon sehr gut unter der Gepäckbrücke wenn man sie nach oben drückt. Für starke Stöße reicht das natürlich nicht. Daher noch aus Lochstreifenblech einen Haltehaken gebogen und angebaut. Weiterlesen

Wasserkanister die 2.. Nun aber richtig.

Andreas_Bln, aus dem Transalp Freunde Forum, hat mich darauf hingewiesen, dass es bei der Montage der Kanister am Motorschutzbügel zu Problemen mit der Halterung des Schutzbügels kommen kann und mir eine sehr gute Alternative vorgeschlagen.

Nämlich, die Anbringung der Kanister an der Haltestrebe der Kofferhalterung und auf die Soziusfußrasten gestützt.
Da ich ja weder stur (ausser das ich doch die Kanister mitnehmen will, habe sie ja nun mal schon) noch beratungsresistent bin, habe ich das ganze jetzt mal nach deinem Vorschlag abgeändert.

Sicher wäre es ausreichend einfach den Kanister mit Riemen festzuschnallen. Aber…
Die Halterungen zum einklemmen der Kansiter hatte ich ja schon. Inzwischen habe ich sie ja vom Schutzbügel entfernt. Dann habe sie lediglich etwas gekürzt und mit Halteblech, welches auch als Abstandshalter zum Bügel hinter der Fußraste dient (sonst steht das ganze zu schief) versehen.
Nun noch an o.g. Bügel angeschraubt. Und. Fertsch.
Kanister stehen aufrecht und bombenfest und im Gegensatz zur Anbringung vorne auch sauber. Und sie stören absolut nicht beim fahren.

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SPOT- mehr Sicherheit auf Tour

SPOT

SPOT ein Satellitengestütztes Ortungs- und Notrufsystem. Schon lange habe ich mich mit dem Gedanken getragen, wie ich einen Notruf tätigen kann, wenn ich in abgelegenen Gegenden ohne Handyempfang unterwegs bin. Manchmal muss man dazu auch gar nicht so weit weg. Schon oft stand ich, mitten in Deutschland, buchstäblich im Wald, wenn ich mein Handy benutzen wollte. Und auf so mancher Tour, vor allem meinen Solotouren, hatte ich ein ungutes Gefühl, da es schlicht nicht möglich war Kontakt zur Außenwelt aufzunehmen. Einerseits Segen (endlich Ruhe!!!) andererseits Fluch (was tun, wenn’s brennt??).

Bisher verfügbare Lösungen scheiterten vor allem an Gewicht der Geräte und den Kosten. Ein normales Satellitentelefon war da viel zu teuer und immer auf eine Lademöglichkeit angewiesen.

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Wasser und Sprit, alles muss mit. Anbau von Wasserkanistern

Ich plane ja derzeit eine längere Baltikum Tour…
Und auch wenn es dort reichlich kostengünstige Campingplätze und andere Unterbringungsmöglichkeiten gibt, möchte ich doch gern wild campen. Und dafür braucht man auch einen Vorrat an Trinkwasser. Ausserdem ist die Reichweite der Transalp mit dem verhältnismäßig kleinen Tank auch recht begrenzt. Ein zusätzlicher Vorrat an Benzin schafft da ein ruhiges Gewissen und Sicherheitspolster.

Natürlich kann man das Trinkwasser auch hinten am/im üblichen Gepäck verstauen aber da nimmt es nur Platz weg und beeinflusst die die Gewichtsverteilung nicht unbedingt zum besseren.

Also kam ich auf die Idee einfach den Platz am Motorschutzbügel zu nutzen.
Perfekt eignen sich die 1,5 l FUELFRIEND-PLUS CLEAR KANISTER 1,5 LITER KLAR von Louis (Best. Nr. 10003254). Die sind auch Trinkwassertauglich und passen genau zu meinen Schutzbügeln.
Die Schutzbügel (waren schon dran als ich die Maschine kaufte, kenne daher die Marke nicht aber hier im Board habe ich schon einige Maschinen mit diesen Schutzbügeln gesehen).

Da wo die Kanister an die Verkleidung anstoßen können, habe ich den Lack durch aufgeklbte Pads (Tesa extra starkes Klettband) geschützt.

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