Wasser und Sprit, alles muss mit. Anbau von Wasserkanistern

Ich plane ja derzeit eine längere Baltikum Tour…
Und auch wenn es dort reichlich kostengünstige Campingplätze und andere Unterbringungsmöglichkeiten gibt, möchte ich doch gern wild campen. Und dafür braucht man auch einen Vorrat an Trinkwasser. Ausserdem ist die Reichweite der Transalp mit dem verhältnismäßig kleinen Tank auch recht begrenzt. Ein zusätzlicher Vorrat an Benzin schafft da ein ruhiges Gewissen und Sicherheitspolster.

Natürlich kann man das Trinkwasser auch hinten am/im üblichen Gepäck verstauen aber da nimmt es nur Platz weg und beeinflusst die die Gewichtsverteilung nicht unbedingt zum besseren.

Also kam ich auf die Idee einfach den Platz am Motorschutzbügel zu nutzen.
Perfekt eignen sich die 1,5 l FUELFRIEND-PLUS CLEAR KANISTER 1,5 LITER KLAR von Louis (Best. Nr. 10003254). Die sind auch Trinkwassertauglich und passen genau zu meinen Schutzbügeln.
Die Schutzbügel (waren schon dran als ich die Maschine kaufte, kenne daher die Marke nicht aber hier im Board habe ich schon einige Maschinen mit diesen Schutzbügeln gesehen).

Da wo die Kanister an die Verkleidung anstoßen können, habe ich den Lack durch aufgeklbte Pads (Tesa extra starkes Klettband) geschützt.


Also habe ich mir mit Alu Winkelblech und entsprechendem Kantenschutz, sowie Blindnietzange zwei maßgeschneiderte Halter gebastelt und am Motorschutzbügel befestigt.

Die Halterungen stehen nur wenig vom Schutzbügel über um Streß mit der Polizei zu vermeiden.
Die Kanister schliessen ziemlich genau mit den Schutzbügeln ab, was zumindest hoffentlich verhindert, dass bei einem Sturz die Verkleidung leidet (Ja, genau das ist mir auch nicht so geheuer daher würde ich diese Anbringung auch eher nicht bei Geländefahrten a la‘ Afrika etc. nehmen.).

Inzwischen bringe ich die Kanister aber so an, dass die Verschlüsse vorn, oben sind. So werden diese besser durch den oberen Schutzbügel abgedeckt . Wenn man die Verschlüsse (z.B. aus hygienischen Gründen) nach hinten nimmt, stehen die Kanister vorn deutlich über die Schutzbügel hinaus.

Am Wochenende habe ich das ganze auf einer 600 km Tour ausgiebig getestet (auch auf üblem Kopfsteinpflaster und Schotterstraße).
Das ganze sitzt bombenfest und es klappert nix.

Wie schon gesagt. Einziges Manko ist die eventuelle Möglichkeit des durchschlagens der Kanister bei einem Sturz zur Verkleidung. Allerdings sind sie wirklich gut durch die Schutzbügel abgedeckt.
Der hygienische Aspekt mit den im Fahrtdreck liegenden Einfüllöffnungen relativiert sich, da die Deckel fast den gesamten Stutzen sauber umschließen und dort Dreck fernhalten.

Die kanister sind zwar primär für Benzin gedacht. Aber es versteht sich von selbst, das es sehr „mutig“ wäre sie dort mit Benzin zu befüllen. Bei einem leckschlagen nach Sturz würde das Benzin direkt auf den heißen Motor kommen.
Hui… das geht ab.

Deutlich sicherer ist da die Variante mit dem FUELFRIEND-BIG KANISTER 2,0 LITER von Louis (Best. Nr.: 10002942) in der GEPAECKTRAEGER-TASCHE (Louis Best. Nr.: 10025356).

Die habe ich direkt am Gepäckträger angeschraubt, da die Original Riemen etwas zu wacklig sind.

Den Kanister habe ich mit Extra starkem Klettband von Tesa fixiert:

Das verhindert ein ständiges bewegen und damit statische Ladung erzeugendes reiben des Kanisters an und in der Tasche. Es bleibt dann immer noch genug Paltz in der Tasche um meine Regensachen und die Warnweste unterzubringen.

Da die Tasche zwar eine Regenhülle dabei hat aber ohne diese nicht sehr Witterungsbeständig ist, habe ich sie mit Nano Imprägnierspray (Deichmann) eingesprüht und so ist sie nun auch so Feuchtigkeits und Schmutzabweisend.

 

Photos:

Ein Gedanke zu „Wasser und Sprit, alles muss mit. Anbau von Wasserkanistern

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