Mit der Transe nach Transsilvanien – Tag 3

Heute hielt es mich nicht lange in den Daunen.
Der Tag versprach schön zu werden und ich war schon neugierig auf die neuen Eindrücke und ein Land welches ich bisher noch nicht gesehen habe.
Die Slowakei.
Gemütliches Frühstück mit Günther und Ineza.
Dann ruckzuck die Sachen und Koffer gepackt. Danach konnte es auch schon losgehen.
Erst mal aber musste ich mich durch reichlich wilden und dicken Verkehr quälen.
Erst lange hinter (unterhalb) Krakau wurde es etwas angenehmer. So hielt ich (wieder einmal) auf Zakopane zu. Diesmal aber auf direktem Wege. Und auch diesmal empfing mich das Riesengebirge mit dicken Regenwolken. Aber ebenfalls wie beim ersten Male sollte ich auch heute trocken bleiben. Ich fuhr wieder zügig durch den Tpuristenrummel in Zakopane. Weiter auf die schöne Serpentinenstrecke. Dort war ich mehr als angenehm überrascht, dass der Rollsplit vom letzten Mal komplett verschwunden war. So macht Mopped fahren Spaß!!
Dann war da plötzlich, hinter einer engen Kurve an einer Brücke, die Slowakische Grenze. Ruckzuck rüber, ist ja nicht nur EU sondern sogar Euro Zone. Und weiter auf schönen kurvigen Straßen.Ich hatte vor in der Slowakei zumindest eine Nacht zu verbringen. Also suchte ich mir dann irgendwann einen Campingplatz . Die Auswahl an Campingplätzen in dieser Region ist ja alles andere als groß. Und so musste ich erst mal noch ein ganzes Stück bis kurz vor Presov fahren. Kaum angekommen, zogen auch schon dicke Regenwolken auf und ich entschied mich ganz schnell dazu statt des Zeltes ein Zimmer zu nehmen. Nicht so wirklich billig und auch einfachster Standard, aber wenigstens trocken und sauber. Nur ohne Frühstück…. Das kann ich morgen Früh in der Zeltplatzkneipe für einen schmalen Taler haben. Da habe ich heute auch schon preiswert und sehr gut zu Abend gegessen.
Nur irgendwie haben die die Öffnungszeiten vertauscht. Abends bis um acht und morgens ab zehn!? Früh zu Abend essen und spät Frühstück? Das muss ich mir noch überlegen. Vielleicht packe ich ja auch schon alles fertig ans Bike und frühstücke dann noch schnell. Ach was soll`s… Ich hab Urlaub. Ich kann warten….
Zwei Bungalows weiter steht ein gigantisches Motorradgespann. Ein Päärchen aus Frankreich ist damit angereist. Aber, wie schon so oft, sind auch diesmal die Franzosen nicht besonders zugänglich und beschäftigen sich lieber mit sich selbst. Könnte ja jemand merken, dass sie ausser Französisch, nix anderes sprechen… Vorurteile. Ich weiß. Aber leider in langjähriger Erfahrung immer wieder bestätigte…

Auch gut.
So habe ich wenigstens Zeit das kostenlose WLAN hier zu nutzen und meine Posts für die fälligen Tage zu schreiben.

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