Reise zu den Polen Tag 7 – Finale

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So langsam muss ich auch wieder in Richtung Heimat….

Da ich schon gern noch mindestens einen Erholungstag haben möchte, bevor es wieder an die Arbeit geht, entscheide ich mich schon heute Abzureisen. Günther und Ineza werde ich leider sowieso nicht mehr treffen können.

Gestern hatte ich noch etwas Service am Bike machen müssn. Kette spannen usw.. Dabei stellte ich fet, dass von meinem Scotoiler die kleine Düse abgebrochen ist, welche das Öl auf die Kette leitet. Die war nun inzwischen knochentrocken. Später holte ich dann in einem Laden für Tleintrekker und Rasenmäher eine Dose Kettenspray und brachte das wieder in Ordnung. Leider war ich mit dem spannen der Kette etwas zu vorsichtig und so stellte sich nach etwa 400km ein übles Geräusch ein welches mir dringenden Nachholbedarf signalisierte. Zudem ist der Kettenstz jetzt schon über 30 000 km teils mit viel Gepäck gelaufen und hat schon arg gelitten. Da hieß es dann unterwegs nochmals rechts ran und nachspannen.

Ursprünglich wollte ich auf dem Rückweg noch durch Wroclaw. Aber ich hatte schon längst auf der Tour bemerkt das ich auch diesmal mehr für Straßen, Feldwege und Landschaft zu begeistern bin als für Sight Seeing.

Also wurde kurzerhand im navi die Route nochmal nachbearbeitet. Was es bedeuten kann, wenn man dannbeim speichern der Route die Option „kürzere Strecke“ wählt, sollte ich noch erfahren.

Uschi aus dem Navi gab sich wirklich Mühe diese Vorgabe umzusetzen. Was dazu führte, dass ich immer wieder auf schmalste Sträßchen oder über teils sandige, teils schlammige Feldwege und Schotterpisten geführt wurde.

Mir war das ja nur Recht. Obwohl es immer wieder zu merkwürdigen Situationen kam. So guckten die Anwohner meist ziemlich verdutzt wenn ich mit stoischer Gelassenheit meine Fuhre in ebensolche Wege lenkte. Ich möchte nicht wissen, was die sich von dem dusseligen Deutschen, der die Wege nicht kennt, gedacht haben. Vor lachen fats vom Bike gefallen bin ich dann als ich wieder einen völlig mit Büschen bewachsenen Weg entlang fuhr und plötzlich vor einem alten Mann der Beeren pflückte mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht aus dem Gebüsch brach. Große Augen… ganz große Augen!!

Insgesmt also wieder eine sehr unterhaltsame und landschaftlich aufregende Fahrt.

So langsam kam ich dann auch in die Nähe der Grenze und überlegte ob ich noch in Polen oder doch in Deutschland übernachten wollte. Ich hatte aber auch keine Lust morgen noch allzu weit fahren zu müssen.

Also doch eher in D schlafen. Ds Navi zeigte mir einen Campingplatz in Niesky an, der an meiner Route lag. Okay.

Aber irgendwann, als nur noch etwas mehr als 300km Restrecke angezeigt wurden, entschied ich mich gleich nach Hause durchzufahren. Kurz vor der Gernze noch ein kräftiger Imbiss. Eine der typischen Kielbasa (grobe Bratwurst nach Art einer Krakauer, vom Grill) in einer „Bar“ (einem typischen kleinen Imbiss) an der Bundesstrasse machte mich wieder fit für das was noch kommen sollte.

Nahdem ich dann in Görlitz über die Grenze gefahren war, sagte ich dem Navi es solle mich auf direktem Wege (aber ohne Autobahn!) nach Hause bringen und ab ging die Psot. 21:38 Uhr vorraussichtliche Ankunftszeit klang doch schon mal gut.

Leider wurde es doch um einges später, da ich immer wieder auf Umleitungen gezwungen wurde und noch die Kette in Ordnung bringen musste.

Aber immerhin. 22:15 Uhr war ich dann da. Mit schmerzendem Allerwertesten aber erstaunlich munter.

Satte 640 km Tagesstrecke und das nicht nur auf Bundesstrasse sonderm zum großen Teil auf anstrenegenden Wegen und Nebenstraßen.

Über 11h im Sattel mit nur wenigen Pausen. Nix für Sissybiker 😉

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Die Spuren der letzten Woche sind der „Dicken“ deutlich anzusehen.

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