Reise zu den Polen Tag 3

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Gut geschlafen, ist schon mal die halbe Miete.
Und das hatte ich.
Dank des freien WLAN im Hause, könnte ich noch einiges meiner e Post erledigen und mit Freunden und Familie chaten.
Auch heute War ja alles andere als Hektik angesagt.

Die Wirtin (die übrigens zum Glück sehr gut deutsch sprach) sagte mir immer wieder, ich solle nur ruhig machen und so lange bleiben wie ich möchte.

Das Frühstück War, wie versprochen, reichlich und sehr gut. Auch und vor allem das Rührei. Dazu gab es typisch polnisch türkischen Kaffee. Kein Kommentar!
Ich nuzte dann die Ruhe um meine Technik am Mopped nochmal etwas fester zu verzurren. Die ganze Zeit turnen kleine Kätzchen und der Bernhardiner um mich herum. Und die niedliche und sehr muntere Mischlings Hündin mit drei Beinen War im Haus immer für eine Streicheleinheit zu haben. Dazu dann noch die Pferde. Ich War wirklich auf der Bonanza Ranch.

Auch heute kam ich erst nach elf vom Hof. Und musste mich echt zusammen reißen, da ich ja nur Straße fahren durfte. Ich wollte aber auch wirklich nicht riskieren einen Koffer aus dem Dreck ziehn zu müssen. Leider hatte ich aber bei meiner Planung übersehen, dass die Route sehr häufig auf stark befahrenen Hauptstraßen, nach Art einer Bundesstraße verläuft. Auch wenn nicht gerade allzu viel los War, gingen mir die verrückten polnischen Raser und Drängler extrem auf die Nerven. Mit 70-80 km/h durch die Ortschaften und egal wo und egal wie, es muss überholt werden. Und koste es das eigene, oder besser noch das Leben eines anderen. Furchtbar.
Da ich es ja nicht eilig hatte und definitiv nicht mit der polnischen Polizei zu tun bekommen wollte, hielt ich mich an die Limits und war damit auch schon der Staatsfeind Nummer 1 auf Polens Straßen.
Mir doch egal!
Immer noch besser als teuer abkassiert zu werden.

Aber immer wieder kam ich auf kleine Nebenstraßen und konnte mir die schöne Landschaft und die kleinen Dörfer ansehen. Die Waldwege links und rechts lockten verführerisch um auf Ihnen kleine Abenteuer zu erfahren.
Aber ich blieb eisern. Heute nicht! Vielleicht morgen, ohne Gepäck. Und vielleicht kann ich mit Günthers und Inezas Hilfe Alles reparieren und die Träger stabil genug für solche Ausflüge machen um auf dem Rückweg wieder spielen zu können.

Ca. 90 km vor Katowice fand ich dann doch auch mal einen Campingplatz. In der Nähe von Bakow.
Einen sehr schönen, noch dazu. Mit Freibad und bester Ausstattung.
Und was die Preise angeht, jetzt bin ich wirklich in Polen.

Camping inklusive duschen soviel ich will 4, 50 Euro
Großer Pott Suppe mit Würstchen 1, 50 Euro
Schnitzel mit Pommes und Salat 4 Euro
Und ein leckeres polnisches Bier Tyskie 1, 30 Euro.
Da kannste echt nich meckern!

Und so wundert es kaum, dass der Platz richtig voll ist. Ein buntes Völkchen treibt sich hier herum. Wohn (wagen) burgen aus ganz Europa. Unter Franzosen, Holländern , einigen Polen und anderen bin ich dann auch wieder mal der Exot mit meinem Motorrad mit den großen koffern und dem kleinen Zelt.
Jetzt genieße ich aber erst mal Bier und Abendessen.

Morgen dann Günther, Ineza und Katowice.

Tageskilometer etwa 250 (nur)

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