Reise Zu den Polen Tag 1

Die Nacht War kurz Und Sehr unruhig .
Irgendwie hatte ich mich Gestern schon gewundert,das ich mit den Koffern und dem Tankrucksack auskommen würde. Und nicht nur deshalb sondern auch vor Aufregung konnte ich kaum schlafen. Kein Scherz ! Gegen vier wachte ich aus einem Traum auf und mir war klar was fehlte .
Die Isomatte !
Mist!
Das wirdeng. Eine Packtasche wollte ich nicht am Motorrad haben wegen der Diebstahlsgefahr Wenn die Maschine mal Stehengelassen wird . Eigentlich wollte ich auch kein Topcase Weil das das Fahrverhalten stark beeinfluß. Die Maschine hüpft dann vorn gern mal wie ein junges Fohlen in engen Kurven. Aber es blieb mir keine andre Wahl. Also Topcase.
Und da ich nun gar nicht mehr schlafen konnte, stand ich um fünf auf und rödelte alles um und packte auch die Isomatte ein. Nun entschied ich mich aber dazu den Tankrucksack hier zu lassen.
Ein Stündchen schlummerte ich dann noch bevor ich endgültig in die Puschen kam.
Da ich erst am Dienstag in Katowice sein muss, habe ich viel Zeit und mich dazu entschlossen neben einem gehörigen Umweg auch noch heute einen netten Rundkurs mit den Transalpfreunden Berlin zu fahren. Den bunten Haufen traf ich dann am Lichtenrader Damm und gemeinsam ging es los. Lustig war allerdings das nicht die Hälfte der Maschinen eine Transalp war. Später, beim Mittag essen einigen wir uns darauf, dass es reicht wenn man jemanden kennt der eine transalp hat oder sie zumindest gut findet.
Eine sehr schöne 300km Runde durch den Spreewald stand auf der Agenda. Und wieder einmal wurde es eine richtig schöne ausfahrt. Saskia hatte eine sehr schöne Strecke gewählt. Auf mitunter richtig kurvigen und malerischen Straßen ging es flott aber ohne Raserei voran. Es ist wirklich angenehm mit Ihnen zu fahren. Keine Nierenspender Allüren und kein Macho Gehabe. Einfach nur nett biken.
Danke nochmal an Saskia und die andern für den schönen Tag.
Gegen halb sechs trennen sich dann aber in Baruth unsere Wege und ich fuhr in Richtung Königs Wusterhausen um auf meine eigentliche Route zu kommen. So langsam reichte es auch mir. Aber trotzdem genoss ich noch die schöne Fahrt allein. Hat auch etwas für sich. ?..
Nach KW ließ ich das Navi nach dem nächsten Campingplatz an der Route suchen und landete halb acht schließlich auf dem Camping Waldsee bei Kolpin.
In der Gaststätte begrüßte noch die Chefin sehr nett. Leider gab es aber nix warmes mehr und ich wurde höflich gebeten mein Zelt schnell aufzubauen wenn ich hinterher noch ein Bier trinken wollte. Hier geht man offenbar früh zu Bett. Ich entschied mich für „Bier to go“. Allerdings gab es nur Weizen von die Marke mit die Werbung wo das Frau nicht sprechen kann rischtig Deutsch. Von wegen Bauchnabel und so…. Besser als nichts.
Immerhin fragte die Wirtin ob ich ein Glas hätte. Weizen kann man ja nicht aus der Flasche trinken. Das fand ich schon wieder toll.
Und als sie mir dann ausführlich erklärte wie sie das Bier eingiesst und die Viertel leere Flasche hinlegt und dreht und dann schwenkt, War ich schon wieder richtig gerührt. Nicht das man mir als ambitionierten Hefeweizen Trinker erklären musste wie man das eingießt. Aber so viel Enthusiasmus!
Ich zog mit meiner Abend Ration von dannen und baute schnell das Zelt auf. Nicht zu früh. Denn kaum war ich fertig eingerichtet, fing es auch schon an zu regnen. Auch gut. Draußen sind eh zu viele Mücken.
Also trinke isch meine Bier in die Zelt. Essen gabes leidernur aus der Tüte.
Morgen dann nach Polen……

Tageskilometer, alles in allem an die 400, oder so.
Aber heute habe ich leider kein Foto für euch 🙁

Ach ja. Was habe ich vergessen?
Mückentötolin!
Mist……

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2 Gedanken zu „Reise Zu den Polen Tag 1

  1. Thomas Feldhaus

    Lieber Piet!
    Ich wünsche Dir nochmals eine wunderschöne Reise mit tollem Wetter. Die Wetterprognosen klingen ganz gut!
    Es war schön, Dich gestern als Hintermann gehabt zu haben, da Du sehr disziplinierst gefahren bist. Hat mir den anfänglichen Stress genommen.
    Die Formation zeigte ab Baruth deutliche Schwächen, vielleicht lag es an der langen Zeit, die vergangen war oder an den überwiegend großen Straßen (B 96)?!
    Alles in allem ein toller Ausflug.
    Lediglich in der letzten halben Stunde hat es massiv geregnet.
    Bin um 20:15 Uhr wie ein Stein ins Bett gefallen.

    Fahre vorsichtig und komme gesund wieder!

    Liebe Grüße!

    Thomas

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