Handschützer von Acerbis – Was nicht passt……

image_pdfimage_print

Kaelbchentreiber, aus dem Forum der Transalpfreunde Deutschland e.V. bat mich, ihm doch mal einige Infos und Photos zum Anbau der Acerbis Handschützer an meiner Transalp zukommen zu lassen.

Wird hiermit gern erledigt. Um es vorweg zu nehmen…. Es war ein absoluter Kraft- und Bastelakt. 🙄

Inzwischen hat mich TransalpBiker vom o.g. Forum darauf hingewiesen, das so radikale Methoden eigentlich gar nicht nötig sind. Allerdings sind an meiner Transe (durch den Vorbesitzer) die Heizgriffe von Saito verbaut die ca. 2,5 cm breiter als die Originalgriffe sind. Dadurch wird es für die Handschalen recht eng und ich musste somit nachhelfen.

Demnächst fliegen die Heizgriffe aber runter. Sie funktionieren sowieso nicht mehr.  Falls ich dann wieder welche draufmache (ich fahre auch im Winter wenn es die Strassen zulassen) dann werden es die Griffe von Oxford. Die sind in vier Stufen verstellbar und deutlich schmaler.

Die Original Transalp Handschützer bieten zwar einen ausgezeichneten Wetterschutz. Aber der mechanische Schutz bei einem Sturz ist doch sehr beschränkt. Vor allem Brems- und Kupplungshebel sind da hoch gefährdet abzubrechen. Ausserdem sahen die weißen „Mickey Mouse Ohren“ an meiner Transe auch sehr „gewöhnungsbedürftig“ aus.

Auch wenn die Teile „universell“ passen sollen, war erst mal eine Menge Arbeit und das ausarbeiten einiger Aussparungen an den Teilen nötig.

Das Anbauset bedurfte einiger Nacharbeit um hier der Sache Halt zu verleihen.

Anbauset Acerbis Handschalen Foto Quelle: www.Louis.de

Zuallererst musste ich die Metallkoni, die in das Lenkerrohr geschoben werden sollten, auf den richtigen Durchmesser herunterfeilen. Mein (ich nehme mal an Original PD10) Lenker ist im inneren leicht konisch. So passten die Teile nur auf den ersten zwei Zentimetern. Ich feilte die Teile aber nur soweit dünner wie es unbedingt erforderlich war. Dann verband ich die beiden Koni mit der zugehörigen Schraube. und trieb sie auf Press mit einem Gummihammer und Holzstück soweit in das Lenkerende, dass das äussere gerändelte Teil plan mit dem Lenkerende abschloß bzw. Rechts noch genug Platz blieb um dem Gasgriff ausreichend Spiel zu lassen.

Die Halteschellen musste ich erst sehr weit aufbiegen um sie über den Lenker zu bekommen und dann mit einer Wasserpumpenzange sehr fest zusammenbiegen damit die beiliegenden Schrauben in der Länge passten.

Links musste die Schelle leicht nach unten gedreht werden, damit die Handschale unterhalb der Kupplungsarmatur Platz findet.

Der Choke Hebel steht nun etwas „nackt“ da, da ja die Ummantelung durch den passenden Originalhandschutz fehlt. Er hat jetzt auch nicht mehr die durch Reibung erzeugte Positionstandhaftigkeit und muss nun mit dem Zeigefinger gehalten werden (dürfte im Winter recht nervig werden).

Rechts war es erforderlich zum einen den Kill/Anlasser- Schalter und die Bremsarmatur gegeneinander zu vertauschen, um Platz zu gewinnen. D.h. der Kill/Anlasser-Schalter rückt nach innen und die Bremsarmatur an den Gasgriff heran.

Zum anderen musste ich aus der Handschale eine Aussparung ausschneiden, um Platz für den Bremsflüssigkeitsausgleichbehälter und die Bremsleitung zu bekommen.

Und hier noch in Seitenansicht:

ou acheter viagra en france.de/wp-content/uploads/2012/09/IGP2545.jpg“ target=“_blank“>

Die untere Bohrung und Aufnahme für die Befestigungsschraube fällt dadurch weg da hierfür schlicht kein Platz mehr war.

Die ganze Halteschale muss nun mit Druck und Zug um den Ausgleichsbehälter gewunden werden.

Dabei ist es vor allem wichtig darauf zu achten, dass der Handbremshebel Spiel hat und nicht an der Handschale reibt. Das würde zum feststellen der Bremse führen.

Obwohl der Kunststoffsteg auf der rechten Seite gar nicht mehr so stark erscheint, hat der Handschutz schon einige Stürze aufgrund der hohen Schlagzähigkeit des Materials überstanden und meine Handbremsarmatur zuverlässig geschützt.

Insgesamt bin ich mit der Optik und vor allem der Stabilität der Handschalen sehr zufrieden.

Da der Anbau beim ersten mal nach der „Try and error“ Methode ablief, wird es beim nächsten mal sicher deutlich besser aussehen.

Und vor allem bei euch, da ich hoffe mit meinen Bildern und Hinweisen etwas helfen zu können.

Na dann.

Hobbys, Tipps, selbst gemacht :mrgreen:

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.