Szcecinek – Berlin ca. 330 km Ein heißer Abgang :)

Hatte ich schon gesagt, dass ich mit dem Wetter echt Glück hatte?

Ja. Hatte ich. Aber man wird sich ja wohl noch freuen dürfen 😆

Also zum Abschluß noch eine nette Übernachtung im Hotel. An sich ganz nett, dass Hotel Residenz in Szcecinek. Das einzige was ziemlich gestört hat, war das die Besitzerin offenbar eine großes Fable für Esoterik hat. Und so lief abends beim Essen und vor allem Bierchen trinken sowie morgens beim Frühstück relativ laut, die gaaaanze Zeit so „Entspannungsmusik“. Nun mag ich sowas ja durchaus auch mal. Aber doch nicht diese hier und nicht jetzt. 👿

Wie auch immer. Ich trat dann nun die letzte Fahrt und Grenzüberquerung der Tour an. Bei geradezu unverschämt tollem Sonnenschein und blauem Himmel. Während ich mich vor einigen Tagen noch gegen die Kälte schützen musste, konnte ich heute kaum verhindern, dass mir in der Kombi viel zu warm wurde. Da half nur Gas geben :mrgreen: und „durchlüften“. Nur leider musste ich mich die letzten Kilometer vor der Grenze im Stau grillen lassen und den krönenden Abschluß gab mir dann Berlin. Die letzten 20 km durch den Stadtverkehr haben mich mal wieder arg daran zweifeln lassen ob es wirklich so eine gute Idee war zurückzukommen.

Und so sah der kleine Dreckspatz aus:

Die nette Bedienung im Hotel hatte mich noch vor der Abfahrt vor den mobilen Blitzern der Polnischen Policija gewarnt. Ich versuchte daher möglichst wachsam zu sein. Konnte aber keinen entdecken. Ist ja auch gut so. Schließlich musste ich ja eine gewisse Mindestgeschwinigkeit halten um etwas besser gekühlt zu werden 🙄 .

Trotzdem gab mir mein Allerwertester mehr als deutlich zu verstehen, dass es Zeit wird diese Tortur zu beenden. Schon gestern konnte ich kaum noch sitzen. Da war die kleine Offroadtour kurz vor Ende noch ganz angenehm da ich ja im stehen fahren musste und so mein Sitzfleisch entlasten konnte.

Gegen halb drei fuhr ich dann endlich in der Neubrandenburger vor.

Geschafft 😀

Halb traurig, halb glücklich, stieg ich von der über und über mit Dreck verkrusteten Maschine ab. Auch bei Stiefeln und Kombi war kaum noch die ursprüngliche Farbe zu erkennen. Also das Gepäck abgeladen und auf zur nächsten Tanke mit Waschanlage.

Schließlich gilt, wie im wilden Westen, „Erst das Pferd, dann der Reiter!“. Eine sagenhafte Kärcheraktion war nötig. So viel musste ich noch nie investieren. Aber jetzt glänzt sie wieder und ich habe ihr auch gleich noch ein Paar neue Spiegel bestellt. Klappbar, so kann bei der nächsten Geländeaktion nichts passieren.

Dann kam ich mit einer Grundreinigung an die Reihe und zu guter letzt habe ich noch die Kombi über Nacht eingeweicht. Einmal durchgewaschen. Und schon sieht sie fast so gut aus wie vorher.

Alles in allem, eine sagenhaft schöne und tolle, aber auch sehr anstrengende Tour. Ich bin froh, noch einige Tage zum erholen zu haben.

Nachlese kommt noch 😉

 

Und hier der Tourverlauf des heutigen Tages:

10_09_2012

 

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