Transalp 2018 Tag 4 Mangart Pass und Vrsic Pass

Die Parkplätze vor dem Hostel dürfen nur für 3 Stunden kostenlos genutzt werden. Mit Parkuhr. Das hatte ich natürlich nicht mitbekommen. Aber die Frau an der Rezeption erkläsrte mir das gleich und auch die Tricks und Kniffe. Sie gab mir eine Parkuhr und sagte mir das nur von 7 bis 17 Uhr überprüft wird. Da es schon halb drei war stellte sie mir die Parkuhr dementsprechend und sagte mir ich solle nach fünf nochmal hingehen und diese auf sieben Uhr stellen. Dann kann ich bis zehn Uhr stehen bleiben.
Gesagt, getan … Und hat funktioniert.

Heute Fruh startete ich also ohne Strafzettel in den Tag.
Durch Bled (Touristenhochburg, wonach es mir aber so gar nicht aussieht) ging es dann gen Westen. Auf einer herrlichen schmalen Straße mit viel Grün und Natur rundherum. Dann ein kurzer Abstecher nach Italien bevor sich die Straße wieder nach Slovenien wandte und ich erneut die Grenze am Passo del Predi überfuhr.

Dann ging es aber aufwärts. Nach der Mautstation, an der ich schmale 5 Euro zahlen musste, erwarteten mich wirklich schmale Sträßchen und wirklich enge Kehren sowie wirklich dunkle und enge Tunnel. Besonders tückisch an den Tunneln war, dass es meist direkt nach dem Tunnelausgang scharf um die Ecke ging und man ja noch mit dem plötzlichen Lichtwechsel zu tun hatte.
Die ganze Zeit hatte ich ordentlich Bammel vor Gegenverkehr und versuchte cor allem an den Kehren so weit wie irgend möglich auf die Gegengereadee zu schauen. Zum Glück kamen mir aber nur drei oder vier Fahrzeuge entgegen. Der frühe Vogel…..
Ganz oben, auf dem letzten Stück, musste ich dann gehörig auf die Schafe achten welche auf der der Straße herumliefen.
Und dann war ich oben am Parkplatz.
Eine grandiose Aussicht auf tolle Berge rundete die Sache noch ab.
Hier lomme ich auf jeden Fall nocheinmal zum wandern und Bergsteigen her!!!!
Nach einem kurzen Fußweg und einigen Photos machte ich mich bereit für die Abfahrt. Inzwischen trudelten immer mehr Fahrzeuge ein, was nichts gutes verhiess.
Trotzdem wurde es nicht ganz so schlimm wie erwartet.
Allerdings wagten sich doch einige Biker, vor allem mit den Dickschiffen, deutlich über die Straßenmitte heraus und bereiteten mir mehr Sorgen als die Autos.
Nach dem Mangart ging es dann noch über den Vrsic Pass. Auch sehr schön aber deutlich breiter ausgebaut. Dafür hielt die Nordseitige Abfahrt eine Überraschnung für mich parat.
Die Straße war zwar asphaltiert aber die Kehren waren mit Katzenkopfpflaster versehen. Das hiess nochmal mehr aufpassen und dem Himmel dafür danken, dass es nicht regnete.
 Vor mir ein Renault Kleinwagen mit slovenischem Kennzeichen, der offensichtlich sein Auto und die Strecke kannte. Da brauchte ich gar nicht an überholen zu denken.
Aber dann…..
Im unteren Teil trafen wir auf ein BMW Sportcoupe. Der hatte offensictlich riesige Angst um seinen schönen Wagen und war extrem langasam unterwegs. Vor jeder Kurve bremste er fast bis zum Stillstand ab.
Eine echte Spaßbremse. Überhaupt ist mir aufgefallen, dass in den Bergen meist die hochmotorisierten Sportwagen bzw. SUV extrem hinderlich beim vorankommen snd. Kleinwagen und auch Transporter sind da schon meist deutlich sportlicher unterwegs.
Woran das wohl liegt????
Nach dem Vrsic Pass machte ich noch einen kleinen Abstecher in ein Seitental und dann ging es zurück zum Hostel.

Alles in allem ein sehr gelungener und erlebnisreicher Tag.

Track 12092018